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Ein Blick in unser Schaufenster

Guten Morgen, Herr Lehrer

Es war einmal ... Wer auf dem Land groß geworden ist, kennt sie vielleicht noch, die einklassige Dorfschule, in der die Kinder aller Altersgruppen gemeinsam in einem Raum unterrichtet wurden. Die Lehrer Siegfried Kirchner, Manfred Wenderoth und Egon Busch begannen in solchen Dorfschulen Anfang der 1960er Jahre ihre Laufbahn in Westdeutschland. Heiter, witzig, oft auch skurril sind die Anekdoten und Geschichten aus dieser Zeit, als der Herr Lehrer neben dem Bürgermeister und dem Pfarrer noch zu den hochgeachteten Persönlichkeiten im Dorf zählte. Egon Busch schildert am Ende des Buches, wie der Wandel des Schulsystems auch das Dorf erreicht hat, 1968 kam das endgültige Aus für die "Zwergschule".

Der Birnbaumpädagoge - Ein außergewöhnlicher Schulrat - Die verpaßten Schulferien - Maulwürfe - Unerwarteter Besuch - Eingeschneit - Ein leichtsinniges Versprechen - Der fremde Hund - Oh Schreck - alle Kinder weg! - Eine Wohnung wie im Mittelalter - Nackedeis im Unterricht - Für Mädchen verboten!? - Stilblüten - Auf Klassenfahrt - "Landeier" in der Großstadt - Verlaufen und beinahe vergiftet - Feuer! ...mehr »

Hardcover

EUR 10,90

 

Ein Blick in unser Schaufenster

Mafia-Leben

Was würden Sie tun, wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihr Chef Sie gern loswerden möchte, in Ihrem Unternehmen aber leider die übliche Form der Entlassung nicht die Kündigung, sondern die Ermordung ist? Halten Sie es für besonders klug, einem Mafioso, der für seine Brutalität bekannt ist, ein Paket mit faulen Anleihen anzudrehen? Oder Ihrer Frau auszuplaudern, wer alles bei der Cosa Nostra nach Ihrer Pfeife tanzt, um Eindruck zu schinden? Federico Varese berichtet in seinem spannenden Buch vom Leben und Sterben der Mafiosi, das er so nah und privat erkundet hat wie kaum jemand vor ihm.
Die Mafia ist eine verschlossene Welt voller Gewalt und Härte, in die kein Außenstehender je Einblick bekommt. Hinter den Mauern des Schweigens aber gibt es eine Gemeinschaft mit eigenen Regeln und Werten - und es gibt das Mafia-Leben. Federico Varese hat sich tief ins Herz des organisierten Verbrechens gewagt und kennt Gangster in Italien, Russland, Hongkong und Japan. Sein Buch gibt einen intimen Einblick in die Lebensweise der Mafiosi: die bizarren Rituale und schmutzigen Geschäfte, das Familienleben und den beruflichen Stress, das Sexualleben und die unerfreulichen Todesarten jener Männer, die zu den gefährlichsten Menschen der Welt gehören.

Federico Varese ist Professor für Kriminologie an der Universität Oxford und ein Experte für das organisierte Verbrechen. Seine Arbeiten über die russische Mafia und über die Erschließung neuer krimineller "Märkte" im Zeitalter der Globalisierung sind Standardwerke. Er hat John Le Carré mehrfach mit seinen Kenntnissen beraten. ...mehr »

Hardcover

EUR 24,95


Der falsche Amerikaner

Am 8. Oktober 1978 passierte der Kanadier William Dyson am Flughafen in Chicago ohne Probleme die Einreisekontrollen. Zwei Tage später hörte er auf zu existieren. Dysons Identität war eine Erfindung des KGB, um einen ihrer Rekruten aus der DDR in die USA einzuschleusen. Der Plan ging auf. Ein junger, ehrgeiziger Agent begann ein neues Leben im Westen: Jack Barsky. Ein Jahrzehnt lang führte er im Kalten Krieg Geheimoperationen aus, bis sich seine Loyalität plötzlich auf überraschende Weise änderte und alles in Frage stellte, an das er geglaubt hatte. Jack Barsky enthüllt die Geheimnisse seiner beiden Leben zwischen Ost und West.

Jack Barsky, Jahrgang 1949, wurde als Albrecht Dittrich aus Jena vom KGB rekrutiert und diente im Kalten Krieg 10 Jahre als "schlafender" Agent in den USA. 20 Jahre blieb er unentdeckt. 1997 enttarnte ihn das FBI. Seitdem wurde seine außergewöhnliche Geschichte von vielen Medien in den USA und in Deutschland erzählt (u.a. im Spiegel). Heute lebt Barsky als amerikanischer Staatsbürger mit seiner Frau Shawna und der jüngsten Tochter Trinity in Georgia. ...mehr »

Hardcover

EUR 19,95

 

Im Namen der Flagge

Eine unterhaltsame Lektion in Weltpolitik und Weltgeschichte

 

Die Welt ist heute wieder ein beunruhigender Ort, vom neuen Nationalismus in China über die gespaltenen Gesellschaften in Europa und den USA bis hin zum furchterregenden Aufstieg des IS. Wenn man einen Blick auf die Flaggen dieser Länder und Organisationen wirft, dann wird vieles klar, was auf den ersten Blick völlig unverständlich erscheint. 

Denn seit Jahrtausenden verkörpern Flaggen unsere Hoffnungen und Träume. Wir schwenken sie, wir verbrennen sie, wir marschieren unter ihren Farben. Flaggen wehen vor der UNO, auf arabischen Straßen, in den Vorgärten von Texas. Ihre Symbole trennen oder vereinen uns. Und auch im 21. Jahrhundert sterben noch Menschen dafür.

Tim Marshall, geboren 1959, ist Politik-Redakteur bei Sky News, dem englischen 24-Stunden-Nachrichten-Sender, und anerkannter Experte für Außenpolitik. Er hat aus 30 Ländern berichtet, über den Jugoslawienkrieg ebenso wie über Afghanistan, den Irak, den Libanon und Israel sowie über amerikanische Präsidentschaftswahlen. Marshall hat für die BBC gearbeitet und war lange als Europa-Korrespondent und Korrespondent für den Nahen Osten tätig. Er wurde für seine Berichterstattung vielfach ausgezeichnet. Sein Blog Foreign Matters war auf der Shortlist für den Orwell Prize 2010. Marshall hat bereits mehrere Bücher veröffentlicht. ...mehr »

Hardcover

EUR 24,00

 

Ihr kriegt den Arsch nicht hoch

Zukunft ohne Leistungsethos? Wo sind die Macher geblieben? Jede Menge intelligente und gut ausgebildete junge Menschen wollen Status und Geld, aber keine Anstrengung und bloß nicht zu viel Verantwortung im Job. Posen statt Performen: Eine Pseudo-Elite, vermeintliche Säule der Zukunftsgesellschaft, ist selbstzufrieden, gierig und überschätzt sich maßlos selbst. Die wahre Leistungselite wird immer kleiner, beobachtet die BWL-Professorin Evi Hartmann. Stattdessen breitet sich epidemieartig eine Kultur der Leistungsverweigerung aus, gut getarnt als Work-Life-Balance. Wie kann es sein, dass sich in Zeiten riesiger wirtschaftlicher und politischer Herausforderungen immer mehr Menschen zurücklehnen statt anzupacken? Hartmanns Buch ist ein Aufruf für ein neues Leistungsethos und ein verschärftes Leben - nicht nur für die Generation Y!

Prof. Dr.-Ing. Evi Hartmann ist Inhaberin des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Supply Chain Management, an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Sie forscht und lehrt intensiv an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, ist Mitglied im Netzwerk GenerationCEO für Frauen in Führungspositionen, Mutter von vier Kindern und lebt in Frankfurt am Main.

INHALT

Das "Bloß nicht überarbeiten!"-Phänomen? 7

1 Mehr Leistung, mehr Elite, bitte! 15
2 Die Leistungsverweigerer: Unsere Pseudo-Elite 41
3 Der Sinn des Lebens: Was wollen die Arbeitsverweigerer? 77
4 Wir Versager: Wer tut, was getan werden muss? 107
5 Wahnsinnskarrieren: Wie wird man Elitist? 127
6 Leben im Seuchengebiet: Leistung macht einsam 159
7 Ist Elitismus heilbar? 191
8 Drei Zukunftsszenarien: Was wird aus der Luschen-Gesellschaft? 201

Dank 219

Anmerkungen 221 ...mehr »

Hardcover

EUR 17,95


Eine höhere Pflicht

Sie sind erbitterte Feinde, als sie am 20. Dezember 1943 in über acht Kilometern Höhe aufeinandertreffen: der Amerikaner Charlie Brown in seinem vom Flakfeuer schwer beschädigten B-17-Bomber und der deutsche Jagdflieger Franz Stigler, der den gegnerischen Piloten einfach nur vom Himmel holen müsste, - doch er tut es nicht. Stattdessen gibt Stigler dem Bomber Geleit über die deutsche Flugabwehr hinweg bis auf die Nordsee hinaus und rettet Brown und seiner gesamten Besatzung das Leben. Die Geschichte der beiden Fliegerasse ist Legende. Und sie ist wahr. Der Historiker und Journalist Adam Makos hat sich, unterstützt von Starautor Larry Alexander, jahrelang bis ins kleinste Detail mit den Ereignissen beschäftigt und die Beteiligten getroffen. Eine höhere Pflicht ist kein Buch über einen kurzen Augenblick des Mitleids, sondern ein Buch darüber, was es bedeutet, in einem Krieg Pilot zu sein, und was für einer Pflichtverletzung es gleichkam, so zu handeln, wie es Franz Stigler richtig erschien. Es ist ein Buch auch über die Freundschaft, die Charlie Brown und Franz Stigler seit ihrem Wiedersehen 1990 verband - bis zu ihrem Tod 2008. Die wunderbare Geschichte eines deutschen Helden.

Der Historiker und Journalist Adam Makos beschäftigt sich bereits seit 15 Jahren mit kriegerischen Auseinandersetzungen. Er interviewte unzählige Veteranen - aus dem Zweiten Weltkrieg, aus Vietnam und Korea und den jüngsten Kriegen. Er flog mit der Air Force B-17-Bomber, war mit an Bord der Air Force One und begleitete 2008 die Special Forces auf ihrer Jagd nach al-Qaida-Terroristen. ...mehr »

Hardcover

EUR 14,99

 

Sie können mir den Kopf abschlagen, aber nicht meine Würde nehmen

Mutig in Rakka

 

›Was machst du gerade?‹ Eine interessante Frage. Ich werde dir eine Antwort geben, liebes Facebook, dass Gott dir gnädig sein möge. Ich bin damit beschäftigt, mir jeden Morgen die Augen zu reiben und mir zu wünschen, ich möge wieder einschlafen. Ich würde so gerne in einem anderen Leben aufwachen, in dem ich den Daesch nicht jedes Mal verfluchen müsste, wenn ich meine Handschuhe verliere oder mein Niquab in der Wäsche ist, wenn ich ausgehen will. Ich möchte, dass mir nicht mehr die Tränen in die Augen treten, wenn ich den Speicher aufräume und die Unterlagen aus meinen Seminaren wiederfinde. Weißt Du, liebes Facebook, das ist es, was ich mache.

Ruqia Hassan war eine junge muslimische Lehrerin. Sie lebte in Raqqa und postete unter Pseudonym gegen Assad und den Islamischen Staat. Bis sie verraten wurde. Für ihre Kritik wurde sie vom IS ermordet. Hala Kodmani hat das Lebensumfeld von Ruqia genau recherchiert, immer wieder streut sie deren Original-Facebook-Einträge in den Text ein. So gelingt es ihr, die junge Frau authentisch darzustellen: ihren Ängsten, Hoffnungen, der Liebe zu ihrem Land und der wachsenden Wut Ausdruck zu verleihen.

Hala Kodmani, syrisch-französische Journalistin, erhielt 2013 den Preis der >Association de la presse diplomatique française< für ihre Berichterstattung über Syrien; sie schreibt für >Libération<.

Ruqia Hassan war Philosophielehrerin; als Nissan Ibrahim postete sie vier Jahre gegen das Assad-Regime und den IS. Als sie ermordet wurde, war sie 30. ...mehr »

Hardcover

EUR 14,90

 

Die neuen Paten

Wenn Mafiamethoden offizielle Regierungspolitik werden
Sie sind die neuen Paten: rechtspopulistische und rechtsradikale Politiker wie Viktor Orbán in Ungarn, Recep Tayyip Erdogan in der Türkei, Wladimir Putin in Russland, Donald Trump in den USA. Ihr Ziel: eine neue politische Ordnung. Ihr ideologisches Arsenal: Nationalismus, Rassismus und Religion. Sie sind demokratisch gewählt, doch sie unterwerfen den Staat und seine Institutionen, um sich selbst, ihre Familien und Gefolgsleute hemmungslos zu bereichern - mit Mafiamethoden. Die Grenze zwischen den klassischen Aktivitäten des Staates und denen des organisierten Verbrechens verschwimmt, Mafia-Staaten entstehen. Weit nach Deutschland hinein reichen die Verbindungen: Hier werden Allianzen geschmiedet, Geschäfte gemacht, Profite eingestrichen. Erstmals deckt Jürgen Roth die Strukturen und Hintergründe auf - und die Verflechtungen dieser autoritären Herrscher mit der Mafia und der organisierten Kriminalität.

Jürgen Roth, 1945-2017, ist einer der bekanntesten investigativen Journalisten in Deutschland. Seit 1971 veröffentlicht er brisante TV-Dokumentationen und aufsehenerregende Bücher über Politik, Korruption und Kriminalität. Zuletzt erschienen von ihm Gangsterwirtschaft, Der stille Putsch und Der tiefe Staat, die allesamt Bestseller waren. ...mehr »

Hardcover

EUR 20,00


Digitale Drecksarbeit

Wer entscheidet, was wir sehen?

 

Hunderttausende Fotos und Videos werden täglich im Internet hochgeladen. Darunter massenhaft verstörende Inhalte, voller Gewalt und Pornografie. Wie ist es möglich, dass wir als normale User kaum etwas davon sehen? Algorithmen können zwar bestimme Bildinhalte identifizieren, aber nicht einordnen. Deshalb durchforsten auf den Philippinen zahllose Billiglöhner im Auftrag der Mega-Konzerne Facebook, Twitter & Co. nach geheimen Regeln das Internet. Über ihre Arbeit dürfen sie nicht sprechen.
Moritz Riesewieck gelang es, Menschen zu treffen, die uns vor Gräuelbildern bewahren und dafür ihr Seelenheil opfern. Sie können die Bilder im Kopf nicht so einfach löschen. Politische Inhalte, Kunst und Satire bleiben auf der Strecke. Wie manipuliert das unsere Sicht der Welt? Riesewieck verbindet eine packende Reportage mit verblüffenden Gedanken zur Macht der Bilder.

Moritz Riesewieck, geboren 1985, aufgewachsen im Ruhrgebiet, studierte bis 2015 Regie an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin. Zuvor studierte er anderthalb Jahre Wirtschaftswissenschaft als Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes. Regiehospitanzen und -assistenzen an der Berliner Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, dem Thalia Theater Hamburg und der Schaubühne Berlin. Seine Studien-Projekte (z. B. >SiebenSchläfer - EinSchlafTerrorCamp<, >ParK<, >Wie wir den Totalen Krieg beenden 1-3 und 4-9<) wurden u.a. bei Festivals am Maxim Gorki Theater, am HAU Berlin und beim Kaltstart Hamburg gezeigt. 2009 wurde er mit dem Deutschlandstipendium ausgezeichnet, 2014 vom Goethe-Institut nach Mexico City eingeladen, wo er eine Aufsehen erregende Inszenierung von Georg Büchners >Woyzeck< machte. Seine Performance >Peer entfällt< wurde 2014 für den Literaturpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft nominiert. Seine Diplominszenierung >Voiceck< wurde 2015 zum Heidelberger Stückemarkt eingeladen.

Mit der Compagnie Laokoon, einem Zusammenschluss von Künstlern und Wissenschaftlern, die er 2014 gründete, entwickelt Riesewieck - meist von Recherchen ausgehend - ungewöhnliche Erzählformate, zuletzt in >Die Leere des Himmels< am Ballhaus Ost in Berlin. 2015 wurde Moritz Riesewieck für seine innovativen Arbeiten mit dem Elsa-Neumann-Stipendium des Landes Berlin ausgezeichnet. Die Compagnie Laokoon ist nach dem sagenhaften trojanischen Priester benannt, der vor dem trojanischen Pferd warnte, weil die Gruppe sich ebenfalls mit Inhalten befasst, die nicht sichtbar sind. ...mehr »

Hardcover

EUR 16,90

 

Weltunordnung

Afghanistan, Irak, Libyen, Ukraine, Syrien, Türkei, Nordkorea - wir scheinen in einer neuen Weltunordnung zu leben. Carlo Masala fragt, wie es so weit kommen konnte und sucht nach Antworten auf die globalen Krisen. Im Westen werden für das Chaos zumeist die Handlungen von mehr oder minder bösen Gegnern verantwortlich gemacht, sei es der IS, Russland oder China. Tatsächlich jedoch trägt der Westen ein gerüttelt Maß an Verantwortung dafür, dass die Welt aus den Fugen geraten ist - und zwar nicht erst seit dem Amtsantritt Donald Trumps. Carlo Masala analysiert die aktuelle Lage und plädiert für einen realistischen Blick auf die Außenpolitik, der nicht bei den Kategorien Gut und Böse stehen bleibt.

Carlo Masala ist Professor für Internationale Politik an der Universität der Bundeswehr und gefragter Kommentator für deutsche und ausländische Medien. ...mehr »

Hardcover

EUR 14,95

 

Wer zivilisierte die Alten Griechen?

Der Mythos, dass die antiken Griechen aus dem Osten zivilisiert worden wären, hat angesichts neuen Wissens ausgedient. Es ist höchste Zeit, dass an seine Stelle ein aktualisiertes Bewusstsein kulturhistorischer Realitäten tritt. Die neueren Erkenntnisse von Kulturwissenschaft, Archäologie und Sprachkontaktforschung weisen in folgende Richtung: Das Fundament der griechischen Antike ist kein Eigenbau der Griechen selbst und auch kein Kulturimport von außerhalb Europas, sondern stammt zu großen Teilen aus einer älteren einheimischen Kulturtradition. Das sogenannte griechische Kulturerbe unserer westlichen Zivilisation ist ein Multi-Kulti-Produkt im positiven Sinne, eine Kultursymbiose, deren Wurzeln bis ins europäische Neolithikum zurückreichen. Dieses Buch leuchtet aus, wie aus Einheimischen und Migranten das Volk der Hellenen entstand.

Harald Haarmann (*1946) ist ein deutscher Sprach- und Kulturwissenschaftler. Seit 2003 ist er Vizepräsident des Institute of Archaeomythology (mit Hauptsitz in Sebastopol, Kalifornien) und Direktor von dessen European Branch in Finnland. Zu seinen Veröffentlichungen gehören mehr als 50 Bücher, wovon etliche in mehr als zehn Sprachen übersetzt worden sind. Für seine Arbeit ist Harald Haarmann mehrfach ausgezeichnet worden, u. a. mit dem Prix logos (Frankreich, 1999), dem Premio Jean Monet (Italien, 1999) und dem Plato Award (Großbritannien, 2006). Seine aktuellen Forschungsthemen befinden sich in den Bereichen Archäomythologie, Kulturgeschichte, Antikenforschung und Kontaktlinguistik. ...mehr »

Hardcover

EUR 28,00


Power to change

Wenn wir es jetzt nicht versuchen, kommt morgen die Frage: Warum habt ihr versagt? (Carl-A. Fechner)

Dieses Buch des bekannten Dokumentarfilmers Carl-A. Fechner belegt: Die Wende der Energieversorgung ist möglich - überall auf unserem Planeten. Auf der Basis seines Films Power to Change zeigt der ehemalige Bundeswehrhauptmann, Nachrüstungs- und Atomkraftgegner, warum heute die ganze Welt auf erneuerbare Energie umschalten kann - wenn sie nur will! Das Credo des weltweit anerkannten Energieexperten lautet: Der Energie-Wandel hin zur Nachhaltigkeit ist möglich. Jetzt!


Gegen die Macht der Energiekonzerne
Das Buch zum erfolgreichsten politischen Kinodokumentarfilm 2016
Hochaktuell und argumentativ bestechend
Von einem der weltweit anerkanntesten Umweltaktivisten

Carl-A. Fechner, geb. 1953, Studium der Medienpädagogik, ist ein deutscher Regisseur, Journalist, Produzent, Gründer der fechnerMEDIA GmbH und Vorstand der Protect the Planet - Gesellschaft für ökologischen Aufbruch. Fechner setzt sich für den vollständigen Umstieg auf erneuerbare Energien ein. ...mehr »

Hardcover

EUR 20,00

 

Wir müssen die Welt verändern

Kurz vor seinem Tod hat Oscar Niemeyer, der wohl berühmteste Architekt unserer Zeit, im Alter von 104 Jahren ein Resümee seines Lebens und zugleich eine große Reflexion über unsere Gesellschaft vorgelegt. Die Architektur ist nur ein Vorwand. Wichtig ist das Leben, wichtig ist der Mensch, dieses merkwürdige Wesen mit Seele und Gefühl, das nach Gerechtigkeit und Schönheit hungert ist die grundlegende Philosophie, die Niemeyers Leben und Arbeit leitete. In acht kurzen Kapiteln spricht der Protagonist fast eines Jahrhunderts der Architektur über die Rolle der Fantasie und der Freundschaft, über Alter, Politik und Kunst, schildert Begegnungen mit Leitfiguren des 20. Jahrhunderts von Fidel Castro bis Sartre und Le Corbusier. Jeder muss seinen Teil beitragen, Neues wagen, Ideen in die Welt setzen - in einem Buch voller Hoffnung, Lebensmut und Leidenschaft erklärt uns der Architekt, der seiner Heimat Brasilien eine neue Hauptstadt entwarf, warum die Welt sich ändern muss - und dass es nur von uns abhängt, sie zu einem besseren Ort zu machen.

Der im Dezember 2012 mit 104 Jahren verstorbene Oscar Niemeyer wurde 1907 in Rio de Janeiro geboren, arbeitete mit Le Corbusier zusammen und entwarf als einziger Architekt der Welt eine Hauptstadt, Brasilia. Aufgrund seiner politischen Überzeugungen - Niemeyer war bis 1990 Mitglied der Kommunistischen Partei - musste er während der Militärdiktatur nach Frankreich ins Exil. Der Mitbegründer der modernen Architektur, überzeugte Marxist und große Humanist hat sich zeitlebens für eine gerechte Gesellschaft eingesetzt. Er lebte in Rio - und arbeitete bis unmittelbar vor seinem Tod in seinem Architekturbüro. Der italienische Journalist und Autor Alberto Riva lernte Niemeyer während seiner Arbeit als Brasilien-Korrespondent kennen. ...mehr »

Hardcover

EUR 12,95

 

Der letzte Herr des Waldes

Der junge Krieger Madarejúwa Tenharim ist einer der letzten Herren des Amazonaswaldes. Sein traditionsreiches Volk umfasste einmal mehr als 10000 Menschen, ist aber auf knapp 1000 geschrumpft. 2013 ist ihm der ZEIT-Journalist Thomas Fischermann zum ersten Mal auf einer Expedition begegnet. Seither ist Fischermann mehrfach pro Jahr in die Gegend gereist, wurde als erster Weißer zu heiligen Stätten des Volkes geführt, hat am Leben der Tenharim teilgenommen und hunderte Stunden Interviews geführt und aufgezeichnet - mit Madarejúwa selbst, den Häuptlingen, Heilern und den Stammesältesten.
"Der letzte Herr des Waldes" ist aus der Ich-Perspektive des Protagonisten Madarejúwa erzählt - aufgeschrieben von Thomas Fischermann. Es geht in den Erzählungen des jungen Kriegers auf die Jagd nach Wildschweinen und Affen, in den Kampf mit Jaguaren und Anakondas, an mystische Stätten zu Ritualen und Festen. Fischermanns abenteuerliche Expeditionen mit Tenharim machen begreifbar, was der Wald für den jungen Mann und sein Volk bedeutet: Wenn die Natur stirbt, dann sterben auch sie. Aus dem Wald beziehen sie ihre Nahrung, ihre Naturheilmittel, ihre Identität und Spiritualität. Aus erster Hand erfahren wir von einem uralten Verständnis der Balance zwischen Mensch und Natur.

Madarejúwa Tenharim, geb. 1996, ist ein Krieger vom Clan der Mutum und vom Volk der Tenharim. Er wurde ungewöhnlich früh von den Häuptlingen als begabter Bogenschütze entdeckt und erhielt schon mit acht Jahren die Erlaubnis, auf große Tiere wie Tapire und Wildschweine zu schießen.
Thomas Fischermann berichtet seit 2013 für die ZEIT aus Südamerika. Zuvor war der studierte Ökonom, Sozial- und Politikwissenschaftler in London und New York sowie Koordinator der internationalen Wirtschaftsberichterstattung. Fischermann erhielt u. a. den Deutschen Journalistenpreis. ...mehr »

Hardcover

EUR 19,95


Der Welt geht es besser, als Sie glauben

Dieses Buch ist eine Bilanz der positiven Entwicklungen in unserer Welt. Jacques Lecomte

Ein Aufruf für einen optimistischen Realismus - ein Kontrapunkt zur allgemeinen pessimistischen Weltsicht. In kurzen, zugespitzten Kapiteln zu Themen wie Armut, Hunger, Demographie, Krankheiten, Artenvielfalt, Terrorismus erörtert Jacques Lecomte die großen Erfolge der letzten Jahre und kommt zu dem Schluss, dass sich die Welt aktuell in einem insgesamt eher positiven Zustand befindet. Sein Buch bringt uns dazu, in diesen unruhigen Zeiten wieder an unsere Fähigkeit zu glauben, handeln und Dinge verändern zu können.


Für einen optimistischen Realismus
Von einem Psychologen klug recherchiert und leicht zu lesen
Aktuelle Weltlage - wolkig bis heiter!

Jacques Lecomte ist Doktor der Psychologie und einer der führenden französischen Pioniere und Experten in Positiver Psychologie. Er arbeitet als Dozent und Autor und lebt in Paris. ...mehr »

Hardcover

EUR 18,00

 

Zusammen leben

Die belgische Stadt Mechelen war mal ganz unten, verwahrlost und kriminell. Ihr Image: die dreckigste Stadt Belgiens. Doch Bart Somers hat sie wieder aufgerichtet - mit einer verblüffenden Doppelstrategie: Null-Toleranz und Multikulti. Im Jahr 2016 wurde Bart Somers in London vom Weltverband der Bürgermeister zum "besten Bürgermeister der Welt" gewählt. Somers ist in seiner Stadt Mechelen gelungen, was in den meisten Städten mit sozialen Brennpunkten nur selten gelingt: Er hat die Kriminalitätsrate dramatisch gesenkt, und trotz 128 Nationalitäten und 20 Prozent muslimischem Bevölkerungsanteil klappt in seiner Stadt die Integration. Aus der ganzen Region von Antwerpen und Brüssel bis zur Nachbarstadt Vilvoorde sind bislang mehr als 500 Jugendliche zum IS aufgebrochen. Und aus Mechelen? Niemand. Wie Somers das alles geschafft hat, davon erzählt dieses erfrischend zupackende, optimistische und gut gelaunte Buch.

Bart Somers ist ein belgischer Politiker und seit 2001 Bürgermeister der Stadt Mechelen. 2016 wurde er von der Global Mayors Association mit dem jährlich verliehenen Titel "Der beste Bürgermeister der Welt" ausgezeichnet. ...mehr »

Hardcover

EUR 14,95

 

Türkei verstehen

Jahrelang haben sich die AKP und Präsident Erdogan zurückgehalten und religiöse sowie ideologische Distanz gewahrt. Der Islam erhält als Religion und Kultur in der Türkei mehr und mehr Einfluss. Die Trennung von Religion und Staat, das Kennzeichen des einzigen säkularen Staates im islamischen Kulturkreis, scheint nicht mehr strikt zu gelten.
Dass die Türkei vielfach ganz anders und ungewöhnlich vielschichtig ist, ahnen viele, aber kaum jemand weiß es. Doch gerade die Entwicklungen der letzten Jahre belegen, wie dramatisch Erdogans Präsidialdemokratie den lebendigen türkischen Pluralismus verengt. Die Situation zwischen Erdogan und seinen Gegnern spitzt sich gefährlich zu. Kurden, Anhänger des IS, die Konflikte mit Europa, der fast schon militärische Dissens zu Russland, das gescheiterte Verhältnis zu seinen nächsten Nachbarn haben die politische Stimmung am Bosporus auf einen Siedepunkt getrieben.
Der türkische Islam befindet sich derzeit in einem tiefgreifenden Umbruch. Gerhard Schweizer betrachtet anhand zahlreicher persönlicher Erfahrungen und Begegnungen in der Türkei, weshalb es zu einem derartigen, für europäische Betrachter so irritierenden Wandel gekommen ist. Zugleich greift er im historischen Rückblick bis auf die osmanische Zeit zurück, um die politischen und kulturellen Ursachen der heutigen Probleme deutlich zu machen. ...mehr »

Taschenbuch

EUR 9,95


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